Sanierung Schulhaus

 

Die Frühlingsferien der Schulkinder sind vorbei und wir stehen im letzten Schulquartal dieses Schuljahres. Für die Lehrer und Kinder ist das der Endspurt, noch nicht ganz für die Baustelle. Es wird weiterhin von allen Seiten fleissig gearbeitet und der Terminplan lässt keine unerwarteten Änderungen mehr zu, denn es gibt doch noch einiges zu tun. Die Frühlingsferien wurden voll ausgenutzt um Arbeiten zu erledigen ohne Schulbetrieb und Kinder auf dem Areal wie zum Beispiel die Anlieferung der PV Anlage mit dem grossen Lastwagen und Vorbereitungsarbeiten in den zur Zeit genutzten Schulzimmern. Die Organisation von Baustelle und Schulbetrieb ist eine riesige Herausforderung. Das ganze wird einem immer wieder bewusst, wenn man vor Ort ist.

Der Grossteil der Arbeit wird im Moment drinnen im Altbau gemacht. Der Gipser beplankt neue Wände, der Maler streicht Decken und Wände. Leitungen und Installationen für die sanitären Anlagen werden gesetzt. Der Betonboden wird geschliffen und versiegelt. Die Parkettböden kommen zum Vorschein und werden abgeschliffen und aufpoliert. Der Elektriker zieht eine riesige Menge an Kabeln ein. Bestehende Holzbalken werden gebürstet und aufgefrischt, damit es eine Einheit mit dem neuen Innenausbau gibt. Das Zusammenspiel von Alt und Neu ist uns sehr wichtig.

Alle Zimmertüren werden angebracht, die Radiatoren montiert und die Ablagen bei den Fenstern gesetzt. Im Gang werden Garderoben und Sitzbänke montiert. Einbauschränke werden gefertigt und das Lehrerzimmer erhält eine kleine Küche. 

Im Kindergaren wird der neue Eingang erstellt. Von nun an gelangen die Kindergärteler direkt von der Seite Sportplatz in ihr Reich. So sind sie vom grossen Tumult beim Eingang ein bisschen abgeschirmt. Sie erhalten eine separate Garderobe und eigene Toiletten. So können sie direkt ins Freie zum Spielen und haben alles in ihrer Nähe.

Der Eingang zum Stahlbau stellt eine spezielle Veränderung dar. Da gibt es neu die Rampe als zusätzlichen Zugang. Die Umgestaltung der Pausenhalle lässt sich erst erahnen. Dafür wirkt der beidseitige Zugang mit den umgekehrten Treppen ins Obergeschoss ganz anders. Für den Zutritt und als Fluchtweg logisch und klar, muss man sich trotzdem zuerst an die neue Situation gewöhnen.

Die Aufteilung der Klassenzimmer ist schulintern schon gelöst worden. Die Lehrpersonen freuen sich auf die neuen Zimmer und haben schon Vorstellungen wie sie diese einrichten werden. Nun beginnt auch die Planung des Zügelns. Ideal wäre es, wenn man die ersten Materialien von Zielebach direkt in die Klassenzimmer stellen könnte. Im Moment sind wir noch ein paar Wochen von dem Zeitpunkt entfernt, um die genaue Organisation zu definieren.

 

Die einzelnen Arbeitsschritte mussten immer unter hohem Zeitdruck in engen Zeitfenstern ausgeführt werden, damit der Schulbetrieb nach den Sommerferien regulär starten kann. Die Bauarbeiten regional, termingerecht und im Kostenrahmen zu vergeben, war manchmal eine echte Herausforderung. Dank den ehrlichen Rückmeldungen aller angefragten Unternehmer und der guten Bauleitung konnte ein schlagkräftiges Team zusammengestellt werden.